Das neue Orbea Terra Race im Test
Auch wenn andere aktuell mehr Zeit im Schnee verbringen, sitzen wir noch im Sattel: Peter konnte das neue Gravelbike Terra Race von Orbea testen und teilt seine Erfahrungen in diesem Blog. Eines vorneweg: Nicht nur optisch hat es ihm das Gravelbike angetan.

Gravel ist längst nicht mehr einfach nur «bisschen Gümmelen auf der Schotterpiste». Gravel kann schnell sein. Sehr schnell sogar. Und genau hier setzt das Orbea Terra Race an.
Die Frage war: Wie viel Race steckt wirklich drin? Und taugt es nur für die Startlinie oder auch für lange Tage im Sattel?
Erster Eindruck: leicht, direkt, bereit für Power
Schon beim ersten Anheben des Bikes merkt man, wohin die Reise geht: Der leichte OMX-Carbonrahmen ist kompromisslos auf Performance getrimmt. Kein überflüssiger Ballast, kein „Wohlfühl-Gravel für alle“ – hier geht’s ums Vorwärtskommen.
Auf den ersten Metern bestätigt sich das sofort: Das Orbea Terra Race reagiert extrem direkt. Jeder Pedaltritt wird ohne Verzögerung in Beschleunigung umgesetzt. Gerade aus Kurven heraus oder bei Tempoerhöhungen fühlt sich das Bike angriffig an. Die rennoptimierte Geometrie bringt dich automatisch in eine aktive, performance-orientierte Position. Genau so, wie man (oder frau) es sich für Gravel-Rennen oder schnelle Trainingsfahrten wünscht. Die nächsten Meter können kommen!
Effizienz auf losem Untergrund und eine Geometrie für Racer
Was besonders überzeugt, ist die Balance zwischen Steifigkeit und Kontrolle. Dass der Rahmen steif ist lässt sich nicht abstreiten, aber das vibrationsdämpfende Hinterbau-Dreieck nimmt dem Untergrund die Härte, ohne schwammig zu werden. Auf ruppigen Schotterpassagen bleibt das Hinterrad satt am Boden und so ist konstant Traktion da, selbst bei höherem Tempo.
Das Resultat: Mehr Geschwindigkeit, weniger Energieverlust und mehr Vertrauen in schnellen Abfahrten.
Das ist genau der Punkt, an dem ein reines Gravel-Bike zum echten Race-Tool wird, denn, wie bereits auf den ersten Metern bemerkt: Die Geometrie ist klar auf Racing ausgelegt. Das Bike will bewegt werden – und zwar zügig.
Deshalb ist es wichtig hervorzuheben: Wer gemütliches Pedalieren sucht, wird mit anderen Modellen glücklicher. Wer jedoch
- Rennen fährt,
- an Event vorne mitspielen will,
- auf Trainingsrunden das Tempo sucht,
- oder einfach wissen möchte, wie schnell Gravel wirklich sein kann,
…der ist hier richtig.
Das Orbea Terra Race fühlt sich nie überfordert an – eher so, als würde es dich immer wieder auffordern, noch einen Gang höher zuschalten.
MyO – wenn Performance auf Persönlichkeit trifft
Ein Highlight ist die MyO-Option von Orbea. Mit MyO kannst du dein Terra Race nicht nur in Sachen Ausstattung konfigurieren, sondern auch dein ganz eigenes Rahmendesign gestalten. Farben, Details, Komponenten – fast alles ist anpassbar.
Das ist mehr als nur „Custom Paint“. Das ist Identität auf zwei Rädern. Oder wie Orbea es sagt:
„Du bist einzigartig. Dein Bike sollte es auch sein.“
Fazit
Das Orbea Terra Race ist kein Bike für alle. Und das ist gut so. Es ist für Fahrerinnen und Fahrer, die:
- Performance über ultimativen Komfort stellen,
- Geschwindigkeit lieben,
- Effizienz schätzen,
- und ein Bike wollen, das sie fordert.
Es ist eines der klarsten Gravel-Race-Statements der letzten Zeit. Leicht, direkt, effizient – mit genug Komfort im Hinterbau, um auch auf schlechten Wegen schnell zu bleiben.
Und mit MyO wird daraus nicht einfach ein Terra Race. Sondern dein Terra Race.
Wenn du wissen willst, wie sich Gravel mit Renn-DNA anfühlt: Komm vorbei, wir freuen uns, dir das Terra Race «in echt» zu präsentieren.
























